Kündigung im Todesfall
Für Angehörige und Erben. Viele Anbieter beenden Verträge im Todesfall kulanterweise sofort statt zum regulären Termin — die Vorlage bittet ausdrücklich darum.
Vorlage als Orientierungshilfe, keine Rechtsberatung. Verantwortlich für den Inhalt ist Leutrim Miftaraj, Innopulse Consulting GmbH, Zug. Wie wir recherchieren und korrigieren
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Pflichtfelder für diese Vorlage
- Name und Anschrift der verstorbenen Person
- Sterbedatum
- Eigenes Verhältnis zum Nachlass
- Sterbeurkunde als Anlage
Wichtige Hinweise
- Eine Kopie der Sterbeurkunde genügt in der Regel; ein beglaubigtes Original ist meist nicht erforderlich. Verlangt ein Anbieter mehr, lohnt die Rückfrage — Erbscheine kosten Geld und sind nicht für jeden Vertrag nötig.
- Die Bitte um Beendigung zum Todestag mit anteiliger Erstattung wird von vielen Anbietern gewährt, obwohl kein durchgehender Anspruch darauf besteht. Sie kostet nichts und wird oft übersehen.
- Kündigen Sie zuerst die teuren und langlaufenden Verträge — sie verursachen den grössten Schaden, wenn sie unbemerkt weiterlaufen.
- Sperren Sie Zahlungswege erst, nachdem die Kündigungen versandt sind. Umgekehrt entstehen offene Forderungen und Mahnungen.
- Es besteht kein Zeitdruck, der eine überstürzte Bearbeitung rechtfertigen würde. Verträge, die einige Wochen weiterlaufen, verursachen überschaubare Kosten — Fehler bei der Erbenstellung deutlich mehr Aufwand.
Häufige Fragen
Welche Nachweise verlangen Anbieter?
Üblicherweise eine Kopie der Sterbeurkunde und einen Nachweis der Erbenstellung — Erbschein, Testamentseröffnungsprotokoll oder in der Schweiz eine Erbenbescheinigung. Eine Kopie genügt in der Regel.
Wird der Vertrag sofort beendet?
Ein durchgehender Anspruch darauf besteht nicht, viele Anbieter gewähren es aber kulanterweise und erstatten anteilig. Die Bitte sollte deshalb ausdrücklich im Schreiben stehen.
In welcher Reihenfolge sollte ich vorgehen?
Erst die teuren und langlaufenden Verträge, dann die Zahlungswege sperren — aber erst nach Versand der Kündigungen —, zuletzt die kleinen Abos über App-Stores. Umgekehrt entstehen offene Forderungen.
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