Lifetime-Aktion:Einmal 149 € statt 79 €/Jahr — alle Pro-Funktionen für immer.Ansehen

Von Netflix zu Disney+ wechseln

StreamingRechtslage: DACH-Region
Ein reiner Katalogwechsel ohne technische Hürden. Beide Dienste sind monatlich kündbar, es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Portierung. Der einzige relevante Punkt ist die Abrechnung: Läuft das Netflix-Abo über den App Store, muss dort gekündigt werden, nicht bei Netflix.
Von AboTracker RedaktionZuletzt geprüft am

Anbieterangaben, nach Land getrennt. Verantwortlich für den Inhalt ist Leutrim Miftaraj, Innopulse Consulting GmbH, Zug. Wie wir recherchieren und korrigieren

Alter Vertrag
Netflix
Täglich kündbar — Zugang bis Ende der Abrechnungsperiode
Neuer Vertrag
Disney+
Täglich kündbar — Zugang bis Ende der Abrechnungsperiode

Warum dieser Wechsel gemacht wird

Meist der Katalog für Kinder und Familien sowie die grossen Franchises. Dazu kommt der Preis: Disney+ liegt in der Regel unter Netflix. Wer hauptsächlich Serien für Erwachsene schaut, macht mit dem Wechsel dagegen einen schlechten Tausch.

Bei diesem Wechsel besonders

  • Zum Ende der bezahlten Periode kündigen. Eine anteilige Rückerstattung gibt es nicht — der Zugang bleibt bis dahin bestehen.
  • Die Watchlist wird nicht übertragen. Wer eine lange Merkliste gepflegt hat, sollte sie vorher notieren.
  • Profile und Altersfreigaben müssen beim neuen Dienst neu angelegt werden.
  • Prüfen Sie, ob eine der beiden Werbevarianten Ihren Bedarf deckt — der Preisunterschied ist erheblich.

So läuft ein Streamingwechsel ab

Diese Schritte gelten für alle Wechsel in der Kategorie Streaming.

  1. 1

    Prüfen, ob der Abrechnungspartner der Anbieter ist

    Läuft das Abo über den App Store oder Google Play, muss dort gekündigt werden — nicht beim Streamingdienst. Ein Blick auf die Kartenabrechnung klärt das in Sekunden: Steht dort «APPLE.COM/BILL», ist Apple der Abrechnungspartner.

  2. 2

    Zum Ende der bezahlten Periode kündigen, nicht sofort

    Bei Streaming gibt es fast nie eine anteilige Rückerstattung. Der Zugang läuft bis Periodenende weiter — das neue Abo erst dann zu starten spart einen Monat.

  3. 3

    Watchlist und Verlauf sichern, falls sie einen Wert haben

    Merklisten und Wiedergabeverläufe sind an das Konto gebunden und lassen sich nicht übertragen. Wer eine lange Liste gepflegt hat, sollte sie vor der Kündigung notieren.

  4. 4

    Profile und Kinderschutz beim neuen Dienst einrichten

    Getrennte Profile und Altersfreigaben werden nicht mitgenommen und müssen neu angelegt werden.

  5. 5

    Prüfen, ob eine Aktion für Neukunden gilt

    Viele Dienste haben Einstiegsangebote, die nur bei einem echten Neuabschluss greifen. Der Aktionspreis läuft in der Regel nach wenigen Monaten aus — den Termin gleich notieren.

Was mitkommt und was nicht

Kommt mit

  • Nichts. Streamingkonten sind personengebunden und nicht übertragbar.

Bleibt zurück

  • Watchlist und Merklisten
  • Wiedergabeverlauf und Empfehlungen
  • Heruntergeladene Inhalte für die Offlinenutzung
  • Profile und Altersfreigaben

Häufige Fragen

Kann ich meine Watchlist mitnehmen?

Nein. Streamingkonten sind personengebunden, Merklisten lassen sich nicht übertragen. Notieren Sie vor der Kündigung, was Sie noch sehen wollten.

Warum finde ich die Kündigung nicht bei Netflix?

Weil das Abo vermutlich über den App Store oder Google Play läuft. Prüfen Sie die Kartenabrechnung: Steht dort «APPLE.COM/BILL» oder «GOOGLE», gehört die Kündigung in die Abo-Einstellungen des jeweiligen Stores.

Vom Lesen zum Überblick

Der schnellste Weg, das hier Gelesene anzuwenden: alle Abos an einem Ort erfassen und die Jahressumme sehen. Zwei Minuten, kostenlos, keine Bankverbindung nötig.

Abo-Übersicht anlegen