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Abo-Inventur

Vier Quellen in der Reihenfolge ihrer Ausbeute — abhakbar, statt aus dem Gedächtnis.

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Von AboTracker RedaktionZuletzt geprüft am

Rechenlogik offengelegt, keine Rechtsberatung. Verantwortlich für den Inhalt ist Leutrim Miftaraj, Innopulse Consulting GmbH, Zug. Wie wir recherchieren und korrigieren

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Warum eine einzige Quelle nie reicht

Jede Quelle hat einen systematischen blinden Fleck. Der Kontoauszug sieht Sammelposten als eine Zahl. Die App-Store-Liste sieht keine Lastschriften. Das Postfach sieht nur, was per E-Mail kam. Wer nur an einer Stelle sucht, findet zuverlässig einen Teil und übersieht zuverlässig den Rest.

Die Reihenfolge in dieser Checkliste ist nach Ausbeute pro Minute sortiert, nicht nach Vollständigkeit.

Der Punkt, der am häufigsten falsch gemacht wird

Drei Monate Kontoauszüge statt zwölf. Jahresabos erscheinen einmal jährlich. Ein Dreimonatsfenster enthält im Schnitt ein Viertel davon.

Bei einem Haushalt mit mehreren Jahresabos ist das der Unterschied zwischen einer vollständigen und einer irreführenden Übersicht — und zwar systematisch nach unten, weil die unsichtbaren Posten genau die sind, über die nie entschieden wurde.

Was pro gefundenem Abo festzuhalten ist

Nicht nur Name und Betrag, sondern drei weitere Angaben:

  • ·Verlängerungsdatum — bestimmt, wann eine Entscheidung möglich ist
  • ·Kündigungsfrist — bestimmt, wann sie spätestens fallen muss
  • ·Abschlussort — bestimmt, wo gekündigt wird; eine Kündigung am falschen Ort bleibt wirkungslos

Ohne diese drei ist die Inventur eine Liste, aus der nichts folgt.

Der zweite Schritt, der meistens fehlt

Der häufigste Endzustand einer Abo-Inventur ist eine vollständige Liste und keine einzige Kündigung — weil der Kündigungstermin bei den meisten Verträgen nicht am Tag der Durchsicht liegt.

Deshalb gehört zu jeder Prüfung ein zweiter Durchgang: pro Abo den nächsten möglichen Kündigungstermin notieren. Ohne diesen Schritt wiederholt sich die Inventur im nächsten Jahr mit demselben Ergebnis.

Häufige Fragen

Wie weit muss ich in den Kontoauszügen zurückgehen?

Zwölf Monate. Das ist der einzige Zeitraum, in dem jedes Jahresabo mindestens einmal auftaucht. Ein Dreimonatsfenster lässt Jahresabos systematisch aus.

Welche Suchbegriffe funktionieren im Postfach?

Rechnung, Beleg, Zahlungsbestätigung, Verlängerung, Abrechnungszeitraum, Testphase, Willkommen bei, Ihr Abonnement, Ihre Mitgliedschaft — jeweils eingegrenzt auf zwölf Monate.

Wie oft sollte ich das wiederholen?

Einmal jährlich reicht, sofern zwölf Monate abgedeckt werden. Wichtiger als der Rhythmus sind zwei Anlässe: die Erneuerung einer Zahlungskarte und jede Mitteilung über eine Preisänderung.

Die Zahl nicht wieder vergessen

Der Rechner zeigt dir eine Momentaufnahme. In AboTracker bleibt sie erhalten, aktualisiert sich mit jedem Abo und erinnert dich vor der nächsten Verlängerung.

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