Warum die Summe fast nie stimmt
Abos werden in unterschiedlichen Intervallen abgerechnet: wöchentlich, vierwöchentlich, monatlich, quartalsweise, jährlich, teilweise zweijährlich. Solange sie nebeneinander in ihren jeweiligen Intervallen stehen, lässt sich weder eine Gesamtsumme bilden noch beurteilen, welcher Posten der grösste ist.
Zwei Fehler sind dabei besonders verbreitet.
Wochenbeträge mal vier. Das Jahr hat 52 Wochen, nicht 48. Der korrekte Monatswert liegt bei 4,33 Wochen — die Multiplikation mit vier unterschätzt den Betrag um rund acht Prozent.
Vierwöchentliche Abrechnung als monatlich behandeln. Sie ergibt dreizehn Zahlungen im Jahr, nicht zwölf. Diese Abrechnungsform findet sich bei Mitgliedschaften und Lieferdiensten und wird fast durchgehend als monatlich wahrgenommen.
Die Zahl, die tatsächlich zu Entscheidungen führt
Nicht der Monatswert, sondern die Jahressumme. Ein kleiner Monatsbetrag wirkt harmlos; derselbe Posten als Jahressumme ist eine Zahl, die eine Entscheidung auslöst.
Der Rechner zeigt beide Werte nebeneinander, weil sie unterschiedliche Fragen beantworten: Der Monatswert sagt, wie sich die Abos zur laufenden Belastung verhalten. Die Jahressumme sagt, worüber es sich zu entscheiden lohnt.
Fremdwährung
Bei in US-Dollar abgerechneten Abos gibt es keinen festen Betrag — er ergibt sich aus dem Tageskurs plus der Fremdwährungsgebühr der Karte. Tragen Sie den zuletzt tatsächlich abgebuchten Betrag ein, nicht den Listenpreis. Das Ergebnis bleibt eine Näherung.