Der Listenpreis ist bei diesen Abos die unwichtigste Zahl
Ein in US-Dollar abgerechnetes Abo verursacht bei einer Schweizer, deutschen oder österreichischen Karte zwei Effekte, die beide nirgends als Position auftauchen:
Die Wechselkursumrechnung. Der Betrag in Franken oder Euro schwankt monatlich, ohne dass der Anbieter etwas geändert hat.
Die Fremdwährungsgebühr. Die meisten Karten schlagen einen Prozentsatz auf. Er wird selten separat ausgewiesen, sondern ist im verwendeten Umrechnungskurs eingepreist.
Warum das mehr ausmacht als gedacht
Ein einzelnes Abo in Fremdwährung fällt kaum auf. Bei mehreren — und die KI-Kategorie besteht fast vollständig aus Fremdwährungsabos — summiert sich der Aufschlag über zwölf Monate zu einem Betrag, der nie als solcher sichtbar wird.
Der Rechner macht ihn sichtbar: einmal den Listenpreis, einmal den tatsächlichen Betrag, einmal die Differenz über ein Jahr.
Die Gebühr Ihrer Karte finden
Sie steht im Preis- und Leistungsverzeichnis der kartenausgebenden Stelle, meist unter "Fremdwährungszuschlag" oder "Auslandseinsatzentgelt". Übliche Grössenordnungen liegen im niedrigen einstelligen Prozentbereich; einzelne Karten verzichten vollständig darauf.
Wenn Sie den Wert nicht kennen: Vergleichen Sie den abgebuchten Betrag mit dem Referenzkurs des Abbuchungstags. Die Differenz ist der Aufschlag.
Was daraus folgt
Bei mehreren Fremdwährungsabos kann sich der Wechsel auf eine Karte ohne Fremdwährungszuschlag rechnen. Das ist die seltene Sparmassnahme, die keine Kündigung erfordert und den Leistungsumfang unverändert lässt.