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Kapitel 1

Einstieg

3 Min.

Kurz gefasst

  • Nach der Registrierung führt dich ein kurzes Onboarding durch Name, Währung und Zeitzone.
  • Die Hauptwährung ist eine Anzeigeeinstellung — jedes Abo behält die Währung, in der es tatsächlich abgebucht wird.
  • Die Zeitzone entscheidet, wann Erinnerungen verschickt werden. Sie lässt sich jederzeit ändern.
  • Rechne für die erste vollständige Erfassung mit 15 bis 30 Minuten. Danach kostet die Pflege wenige Minuten im Monat.

Konto anlegen

Die Registrierung braucht eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Anschliessend erhältst du eine Bestätigungsmail — erst nach dem Klick darin ist das Konto aktiv.

Kommt die Mail nicht an, sieh im Spam-Ordner nach. Absender ist `hello@abotracker.ch`; diese Adresse als Kontakt zu speichern verhindert, dass später auch Erinnerungen im Spam landen.

Ein Konto gehört genau einer Person. Wer Abos gemeinsam verwalten will, legt kein zweites Konto an, sondern lädt die andere Person in einen Workspace ein — das steht in Kapitel 8.

Das Onboarding

Nach der Bestätigung führt dich ein dreistufiges Onboarding durch die Grundeinstellungen. Es dauert unter einer Minute und lässt sich beim Abo-Schritt überspringen.

Schritt 1 — Name. Wird in Erinnerungsmails und im Workspace angezeigt. Ein Vorname genügt.

Schritt 2 — Hauptwährung und Zeitzone. Beides beeinflusst, wie die App rechnet und wann sie schreibt. Siehe die beiden folgenden Abschnitte.

Schritt 3 — Erstes Abonnement. Optional. Wenn du hier bereits etwas einträgst, hast du nach dem Onboarding eine Übersicht, die nicht leer ist — das ist erfahrungsgemäss der Unterschied, ob man am selben Tag weitermacht oder nicht.

Das Onboarding erscheint nur einmal. Alle Einstellungen daraus lassen sich später unter Einstellungen ändern.

Hauptwährung

Die Hauptwährung bestimmt, in welcher Währung Summen und Auswertungen angezeigt werden. Zur Auswahl stehen Euro und Schweizer Franken.

Wichtig, weil es oft missverstanden wird: Es findet keine automatische Umrechnung zum Tageskurs statt. Ein Abo, das in US-Dollar abgebucht wird, bleibt in US-Dollar erfasst.

Das ist eine bewusste Entscheidung. Was dein Anbieter tatsächlich berechnet, hängt vom Kurs am Buchungstag und von der Fremdwährungsgebühr deiner Karte ab — beides kennt AboTracker nicht. Eine Zahl, die sich täglich ändert, ohne dass sich an deinem Vertrag etwas geändert hat, wäre in einer Kostenübersicht eher störend als hilfreich. Und sie wäre nicht gegen deinen Kontoauszug prüfbar, was der eigentliche Zweck der Übersicht ist.

Die Faustregel lautet deshalb: Trag jedes Abo in der Währung ein, in der es tatsächlich abgebucht wird.

Zeitzone

Die Zeitzone entscheidet, welcher Kalendertag für Fristenberechnungen gilt und wann Erinnerungen verschickt werden. Zur Auswahl stehen Zürich, Berlin und Wien.

Der Unterschied wirkt akademisch, ist es aber nicht: Eine Erinnerung, die am letzten Tag der Kündigungsfrist eintrifft, ist je nach Zeitzone einen Tag zu spät. Stell die Zeitzone deshalb auf deinen tatsächlichen Wohnort ein, nicht auf den Sitz des Anbieters.

Ein realistischer Startplan

Die häufigste Art, eine Abo-Übersicht scheitern zu lassen, ist der Versuch, sie in einem Zug vollständig zu machen. Nach dem zwölften Eintrag verliert man die Lust, die Liste bleibt halbfertig, und eine halbfertige Übersicht ist schlechter als keine — weil man ihr glaubt.

Ein Vorgehen, das erfahrungsgemäss durchhält:

  1. 1Kontoauszug der letzten drei Monate öffnen. Nicht aus dem Gedächtnis arbeiten. Genau die Abos, die man vergisst, sind die, die man zu viel bezahlt.
  2. 2Die fünf teuersten zuerst. Sie machen den Grossteil der Summe aus und liefern sofort ein Ergebnis, das sich zu sehen lohnt.
  3. 3Danach alles unter 10 Euro. Diese Gruppe ist in der Summe fast immer grösser als erwartet.
  4. 4Zum Schluss die jährlichen und mehrjährigen. Sie tauchen auf dem Dreimonatsauszug nicht auf — dafür braucht es zwölf Monate Rückschau oder das Postfach nach Rechnungen zu durchsuchen.

Erst wenn die Liste steht, lohnt es sich, Kündigungsfristen und Erinnerungen nachzupflegen. Beides braucht eine Grundlage.

Kapitel zuletzt geprüft am 23. August 2026

Kurze Antworten dazu

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